Das Material – Armamidfaser

Das Material – Aramidfaser

Aramidfasern zeichnen sich durch ihre außergewöhnlichen Eigenschaften aus, die sie zu einem vielseitigen und gefragten Werkstoff machen. Sie bieten eine beeindruckende Festigkeit, hohe Schlagzähigkeit, exzellente Bruchdehnung, ausgezeichnete Schwingungsdämpfung und sind widerstandsfähig gegenüber Säuren und Laugen. Darüber hinaus sind sie äußerst hitze- und feuerbeständig. Aramidfasern schmelzen nicht bei hohen Temperaturen, sondern beginnen erst ab etwa 400 °C zu verkohlen.

Beliebte Anwendungsbereiche

Die Verwendung von Aramidfasern hat sich insbesondere auf dem Schweizer Markt in verschiedenen Branchen durchgesetzt. Im Bereich des Brandschutzes sind sie von entscheidender Bedeutung. Sie finden sich in feuerbeständiger Schutzkleidung wie Feuerwehranzügen und Rennfahrerkombis, wo sie nicht mehr wegzudenken sind.

Ein weiteres gängiges Einsatzgebiet für Aramidfasern liegt im Sicherheitssektor, insbesondere bei der Herstellung von schusssicheren Westen und Fahrzeugpanzerungen.

Auch im Bereich der Sportausrüstung sind Aramidfasern aufgrund ihrer Reißfestigkeit, Zugfestigkeit und geringen Gewichtsbelastung äußerst gefragt. Sie werden beispielsweise für Fangleinen von Gleitschirmen, Segel von Segelbooten und Surfbrettern, Hockeyschläger oder Tennisschlägersaiten verwendet.

Zusätzlich werden Aramidfasern in Faserverbundwerkstoffen im Flugzeugbau eingesetzt, vor allem bei der Konstruktion von Segelflugzeugen.

Aramidfasern sind somit ein äußerst vielseitiges Material, das auf dem Schweizer Markt in verschiedenen Industriezweigen unverzichtbar geworden ist.

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